Kulturkommission
vom
18.
bis 23. Oktober 2002
Willy
Waldner hatte allen Grund zum Schmunzeln, als ich ihn und seine charmante Frau
Edith am Samstag nach der Vernissage in der Trotte besuchte... denn an vielen
Bildern war der kleine rote Punkt zu sehen!
Aber schön der Reihe nach: Freitagabend, eine Stunde vor Beginn,
geschäftiges Treiben und letzte Vorbereitungen für die Vernissage um 19.00
Uhr.
Sind genügend Getränke da, reicht alles, was für diesen Anlass sonst
so besorgt wurde? Na, für die "20 Gäste", die wohl eintreffen
werden, wird es reichlich sein... meinte bescheiden der Künstler.
Nach und nach wurden die Stellwände von vielen erwartungsvollen Gästen
belagert. Das Urs Aeby Trio spielte bekannte, traditionelle
Jazz-Kompositionen, (leider konnte man mit "besetzten Händen" nicht
immer Beifall spenden) ein passender Background
für diesen Freitagabend.
Nach der Begrüssung der inzwischen sehr zahlreich eingetroffenen Gäste
sprach Meta Zweifel, Journalistin/Redaktorin aus Münchenstein, über Willy
Waldner und seine zum Teil dreidimensionalen Bilder.
Mit einfühlsamen Worten hat sie uns den Menschen und Künstler nähergebracht
und seine Wahrnehmungspräsenz für ungewöhnliche Details beschrieben und
treffend Willy Waldners Phantasie zu seinen Bildern erklärt und auf
Ernst und Humor bei seinen Personen hingewiesen, einfach, so richtig "aus
dem Leben begriffen".
Man könnte stundenlang die über 40 Bilder betrachten, immer wieder entdecke
man Neues an den Fassaden und den wunderbar ungestylten Menschlein, wie
ideenreich er seine sanitären Einrichtungen darstelle, eben Bilder, die
selber Geschichten erzählten.
Über
hundert Gäste konnte Willy Waldner an seiner Vernissage begrüssen, einige
Besucher sind
mehrmals in diesen vier Tagen gekommen, wahrlich ein wohlverdienter Erfolg
für seine so menschlich-hintergründigen Kreationen. Und endlich konnten sich
auch alt Gemeinderat Willi Waldner und der Künstler Willy Waldner persönlich
kennen lernen, oft wurden sie miteinander verwechselt, und so mancher Brief
gelangte in den falschen Briefkasten...
Wir sind schon gespannt auf die nächste "Willyssage", die
hoffendlich wieder in unserer
altehrwürdigen Trotte stattfinden wird.
Werner Benseler