Fotos
anlässlich des
Neujahrs-Apéro im KUSPO Münchenstein
2. Januar 2005
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8. Neujahrs-Apéro der Bürgergemeinde
mz Der vormalige Bürgerratspräsident Felix Brodbeck hat
seinerzeit eine gute Idee in die Tat umgesetzt – und mittlerweile ist der
Neujahrs-Apéro der Bürgergemeinde zu einem Anlass geworden, den man nicht
mehr missen möchte. Wo sonst trifft man so viele Bekannte, die man
vielleicht seit Monaten nicht mehr gesehen hat, wo kann man besser alte
Freundschaften mit dem Champagner-Glas in der Hand neu bekräftigen?
Nirgendwo sonst wird man mit derart vielen guten Wünschen beschenkt wie am
Neujahrs-Apéro! Und so war denn am Sonntagmorgen, am 2. Januar 2005, das
KUSPO wiederum voll besetzt mit festlich gekleideten, froh gestimmten
Menschen. Im Blick auf das schreckliche Seebeben und seine tödlichen Folgen
war man doppelt dankbar, ungefährdet beieinander sein zu dürfen.
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Neujahrsansprache anlässlich des Neujahrsapéros der BG-M’stein vom 2.1.2005
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Immer wenn ein neues Jahr anfängt, ist es ja Tradition dass man sich etwas vornimmt oder wünscht.
Mein
Thema zum letzten Jahr war „die Gerechtigkeit“, und ich hoffe dass Ihnen ist im
vergangenen Jahr keine Ungerechtigkeit widerfahren ist.
Es kommt mir vor, als seien seit dem letzten Apéro erst ein paar Wochen
vergangen, und trotzdem ist es schon ein ganzes Jahr her.
Neben viel Schönem und Guten, war es ein weiteres Jahr mit Kriege, mit Firmenschliessungen und Entlassungen, mir Anschlägen, politischen Wirren und Naturkatastrophen. Man könnte das Gefühl haben, die Welt drehe sich immer schneller, werde hektischer und unmenschlicher.
Und in all dieser Hektik scheint eine Tugend unter zu gehen; Es ist dies der „Respekt“.
Was verstehen wir unter „Respekt“?
Respekt bedeutet, dass man, der Existenz, den Gedanken und der Meinung von
anderer Menschen, grossen Wert beimisst. Aber auch besonders die Natur und
unsere Umwelt haben ein Recht auf unseren Respekt. Das Andere zu respektieren
heisst, es mit Würde und Ehre zu behandeln. Ihm unsere Wertschätzung und
Hochachtung zu bezeugen.
Das Wort Respekt kommt vom lateinischen „respectus“, was „anschauen“,
„betrachten“ oder „zurückschauen“ bedeutet.
Gesund wachsende Beziehungen, sei dies in der Familie, im Beruf oder in der
Politik, werden nur durch respektvolles Verhalten gefördert. Wenn man z.B.
jemanden ermutigen will, respektiert man die andere Person in ihrer Existenz,
und in ihrem Wert.
Der Mangel an Respekt, wie wir ihn leider heute, auf Schritt und Tritt
antreffen, ist eine traurige Tatsache. Er ist ein Kennzeichen für Missachtung,
Unehrlichkeit, Unaufmerksamkeit, Oberflächlichkeit und Entwürdigung.
Nur allzu viele Beispiele weisen uns täglich auf diesen Mangel hin.
Wenn Firmen, die mit unserer Arbeit erfolgreich wurden, aus Profitgründen ins
billige Ausland abwandern, oder wenn sportliche Grossveranstalltungen um ihrer
selbst willen, unsere bereits angeschlagene Natur missachten.
Aber auch wenn höchste Politiker, unsere direkte Demokratie als Volksdiktatur
bezeichnen, nur weil das Volk ihre Machtgelüste einschränkte.
Ist dies ein respektvolles Verhalten?
Wir Menschen neigen dazu, uns gegenseitig zu ignorieren, und teilweise tun wir so, als würde es das andere gar nicht geben. Dadurch werden, unausweichliche Begegnungen gezwungen, stressig und oft sogar aggressiv. Grobheit ist normal, Höflichkeit wird vernachlässigt, und dies alles kann leider zum gewohnten Verhalten eines Menschen werden.
Wir Menschen aber suchen Respekt, weil wir uns selbst auch wichtig sind, und wir uns besonders wertvoll fühlen möchten. Wir alle brauchen Aufmerksamkeit, und dies ist ein weiterer Aspekt dieses Themas. In wie vielen Fällen verursachen Kinder, und auch Erwachsene Probleme, und dies nur, um Aufmerksamkeit zu erlangen?
Wie kann aber mehr Respekt unser Umfeld
verändern? Es gibt nur Vorteile, wenn er zunimmt:
Die Menschen sehen sich gegenseitig als wertvoll an. Das Selbstwertgefühl wird
gestärkt, und dies ist gesund. Viel weniger Menschen versuchen, durch
schwieriges Verhalten die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Stress-Situationen
lassen nach. Die Lebensqualität der direkt, und auch indirekt betroffenen erhöht
sich. Freundschaften werden gefördert.
Was können wir daraus lernen?
Respekt ist die Basis für zivilisiertes Verhalten in einer Gruppe und in der
Gesellschaft.
Respekt gegenüber der Natur, ist aber auch die Basis für das Überleben der
Menschheit auf diesem Planeten.
Respekt ist der Hauptbestandteil, der für Wachstum von wertvoller Beziehungen,
und für Lebensqualität bürgt.
Versuchen wir doch im neuen Jahr, liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, anderen Mitmenschen und aber auch der Natur mehr
Respekt zu erweisen.
Versuchen wir aber auch, uns so zu verhalten, dass man auch uns Respekt erweisen
kann.
Und lassen wir uns überraschen, wie unsere Beziehungen immer reicher werden.
In dem Sinn wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, ein gesegnetes und friedliches neues Jahr, alles Gute, viel Glück und das wichtigste: Gute Gesundheit.
Clive Robert Spichty-Weber
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| Während dem Konzert... | war die Apéro-Crew.. | |
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| bereits fleissig... | am vorbereiten. | |
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